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Multimedia auf Schloss Tirol (weblab multimedia solutions)

Im Sommer 2003 wurde das neue Südtiroler Landesmuseum Schloss Tirol eröffnet. Weblab hatte dort die Gelegenheit, ein Multimedia-Paket zu produzieren, das in inhaltlicher Zusammenarbeit mit dem Museum und seinen Fachkuratoren entstand und sich über den gesamten Ausstellungsparcours erstreckt. Das Ziel dieser Arbeiten war es, moderne multimediale Möglichkeiten an einem Ort mit besonderer historischer Bedeutung intelligent und behutsam nutzbar zu machen.

Unser bewährtes Team in der Umsetzung waren Paul Winter (Kompositionen und Sounds), Gernot Gögele und Haig Avedikian (Tonstudio), Harald Schröpfer, Paolo Notarantonio und James Burton (Sprecher), Roberto Gagliano (3D-Modelling und Animation), Verena Pock (Redaktion), team Tiziano Rosani, Lee-Ann Reams und Angela Roberts (Übersetzungen), Aline Steiner (Pierrot).

Von Schloss Tirol wurden wir durch Direktor Siegfried de Rachewiltz und Paula Mair-Lloyd unterstützt.  
 



 
1. Transparente Archäologie – Multimedia in der Kirchengrabung

Ein schwer entzifferbares Grabungsfeld wird durch den Multimedia-Einsatz (Raumlicht, Klang, Sprache und Bild) anschaulich und lebendig präsentiert. Die Herausforderung bei dieser Produktion bestand darin, komplexe Zusammenhänge der archäologischen Forschung bei kurzer Verweildauer der Besucher verständlich zu machen. Die multimediale Installation besteht aus vier simultan laufenden Terminals und entschlüsselt die Ergebnisse der Ausgrabungen am ältesten Besiedlungsort von Schloss Tirol, der sogenannten Vorburg.

Aktuelle fotografische Befunde aus der Perspektive des Betrachters werden mit dreidimensionalen Rekonstruktionen aus verschiedenen Perioden des Kultplatzes und außergewöhnlichen Fundobjekten in Beziehung gesetzt. Die Jingles laufen mit einer Lichtinszenierung des Ausgrabungsfeldes (Concept Licht) synchron und geben in drei frei wählbaren Sprachen (italienisch, deutsch, englisch) Erläuterungen zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Kirchengrabung.
Verantwortliche Kuratorin: Christiane Ganner.

Wenn sie eine Demo-CD-ROM (Mac/Windows) mit der auf Schloss Tirol laufenden Applikation ansehen wollen, bitte wenden Sie sich an weblab@innweb.at

 

 


2. Ein virtueller Rundflug – Die Baugeschichte von Schloss Tirol

Technisch aufwendig und gleichzeitig visuell vereinfachend kann Schloss Tirol auch in Form eines virtuellen Rundfluges besucht werden. Für eine Installation im Museumsparcours (Jingle) und eine umfangreiche interaktive CD-ROM-Produktion in drei Sprachen (deutsch, italienisch, englisch) hat Roberto Gagliano (Innsbruck) im Auftrag von weblab die Burg als dreidimensionale Matrix gezeichnet. Die daraus entwickelten 3-D-Animationen vermitteln dem Besucher Einblicke, die er real nicht sehen kann oder die er sich räumlich nicht vorstellen kann.

Die Baugeschichte der Burganlage wird mit all ihren historischen Veränderungen sichtbar gemacht, ungewöhnliche Perspektiven und neue Blicke in unbekannte Räume zeigen Schloss Tirol vor seiner Umwandlung in ein Museum. Inhaltliche Vertiefungen mit reichhaltigem Bildmaterial erschließen im Detail die baulichen Besonderheiten der gesamten Anlage: von den weltberühmten Portalen aus dem 12. Jahrhundert bis zu dem in romantischer Rückschau auf das Mittelalter konstruierten Turm um 1900, der einen atemberaubenden Blick ins Tal erlaubt.
Verantwortlicher Kurator: Benedikt Erhard.

Wenn sie eine Demo-CD-ROM (Mac/Windows) mit der auf Schloss Tirol laufenden Applikation ansehen wollen, bitte wenden Sie sich an weblab@innweb.at
 




 
3. Illustre Besucher – spannende Biografien und eine Datenbank als Suchmaschine

Seit dem Mittelalter strömen jedes Jahr Tausende Besucher auf Schloss Tirol und hinterlassen dort ihre Spuren: von den frühesten Graffiti auf der Rückseite des mittelalterlichen Altars bis hin zu den Einträgen in die Gästebücher des 19. und 20. Jahrhunderts. Das Landesmuseum Südtirols schenkte diesem Aspekt besondere Aufmerksamkeit, indem die vollständig erhaltenen historischen Besucherbücher transkribiert, interpretiert und in Form einer Datenbank zugänglich gemacht wurden. Daraus entstand ein faszinierendes sozialhistorisches Zeugnis über die vielfältigen Motivationen, Schloss Tirol einen Besuch abzustatten: von Pilgern und Wanderern, von Burgenfreaks und Kurgästen aus dem nahe gelegenen Meran, von landesgeschichtlich Interessierten und Touristen aus aller Welt.

Für die Dauerausstellung wurde ein interaktives Terminal entwickelt, das eine repräsentative Auswahl an historischen Besucherbiografien unterhaltsam aufbereitet und gleichzeitig eine Spurensuche nach historischen Einträgen ermöglicht. Diese intelligente Suchmaschine enthält Namen, Berufe und Herkunftsorte von einer viertel Million Menschen und wird seit der Museumseröffnung mit einem neuen, elektronischen Gästebuch verknüpft.
Verantwortlicher Kurator: Siegfried de Rachewiltz

Wenn sie eine Demo-CD-ROM (Mac/Windows) mit der auf Schloss Tirol laufenden Applikation ansehen wollen, bitte wenden Sie sich an weblab@innweb.at

 

 
4. Ihr Eintrag bitte! – ein elektronisches Besucherbuch

Anknüpfend an die Tradition der historischen Besucherbücher wurde in der Cafeteria ein Terminal mit einem elektronischen Besucherbuch platziert. Dort tragen sie die heutigen Besucher von Schloss Tirol ein und geben ihre Kritik und Anregungen weiter. Dadurch gewinnt das Museum Einblicke in das Besucherverhalten und erhält Rückmeldungen über die Zufriedenheit seiner Besucher. Für dieses Kommunikationsinstrument entwickelte Aline Steiner (Innsbruck/Paris) eine Theaterfigur, die den Benutzer durch ein dialogisches Frage-Antwort-Spiel begleitet.
Museumspädagogik: Petra Paolazzi

Wenn sie eine Demo-CD-ROM (Mac/Windows) mit der auf Schloss Tirol laufenden Applikation ansehen wollen, bitte wenden Sie sich an weblab@innweb.at

 

 
5. Glossarium

Für das vom Südtiroler Autor Kurt Lanthaler gestaltete Projekt "glossarium" galt es, einen Klangraum zu programmieren, der aus 8 unabhängig laufenden Audio-Kanälen Sprachspenden abgibt, einen Monitor mit aktuellen Informationen versorgt und dies alles aus einer parametrisierbaren Datenbankumgebung speist. In Zusammenarbeit mit der im ganzen Haus verwendeten Steuerungsechnik der Firma InSynergie und den Tonmeistern rund um Martin Beck gelang es, diese knifflige Aufgabe zu lösen.

Link: Kurt Lanthaler/Glossarium

 

 
6. Gruß von Schloss Tirol – alte Bilder neu interpretiert

Die erste Sonderausstellung zur Eröffnung des neuen Südtiroler Landesmuseums auf Schloss Tirol 2003 beschäftigte sich mit alten Fotografien und Postkarten. Unter dem Titel Gruß von Schloss Tirol - Saluti di Castel Tirolo wurde historisches Bildmaterial aus über 130 Jahren Fotografiegeschichte zusammengetragen, reproduziert und vergrößert. Eine neue Bildtechnologie der Firma Durst erlaubte es, den Fotografien unterschiedlicher Qualität und Herkunft eine einheitliche und ästhetisch überzeugende Form zu geben. Die großformatigen Prints wurden in einer Art Verfremdungseffekt auf weiche Schaumstoffplatten appliziert und direkt an die Wände geklebt.

Prints und Sponsoring: Durst Phototechnik AG Brixen
Ausstellungsarchitektur: Christoph Mayr-Fingerle (Bozen)
Grafik: Granit (Meran)

Zur Ausstellung ist ein zweisprachiger Katalog (deutsch/italienisch) erschienen.

 

 
7. Kommunikation im Netz – eine Website

Der Internet-Auftritt von Schloss Tirol dient in erster Linie der verstärkten Kommunikation des Hauses nach außen und kommt dem wachsenden Interesse am Südtiroler Landesmuseum entgegen. Der unmittelbare Zugang zur Information erfolgt durch Übersichtlichkeit im Aufbau, Klarheit in der Benutzerführung und schnelle Ladezeiten. Grundlage für das Webdesign waren die Entwürfe von Kurt Höretzeder für die Firma Circus (Innsbruck).

Die Website integriert auch das derzeit laufenden Forschungsprojekt zu den Besucherbüchern des Schlosses, in der bereits gut eine Viertelmillion Datensätze online sind.

Link: http://www.schlosstirol.it

 

 
 







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